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Kieferorthopäden sind Fachzahnärzte, die vorhandene Zahn- und Kieferfehlstellungen beheben. Zu den Fehlstellungen gehören unter anderem: Zahnunterzahl, Zahnlücken, Kreuzbiss, bukkale oder linguale Nonokklusion, Überbiss, Engstand, Tiefbiss, Offener Biss, Vorbiss, Rückbiss, Retention von Zähnen, Verlagerung von Zähnen, Platzmangel, Zahndurchbruchs-Störungen.

Das Behandlungsziel sind gerade und gepflegte Zähne, die bestmögliches Kauen, eine deutliche Aussprache und ein sympathisches Lächeln ermöglichen. Meine Tätigkeit umfasst vier Schwerpunkte: Früherkennung (Diagnose), Vorbeugung (Prophylaxe), Behandlung (Therapie) und Stabilisierung des Behandlungserfolgs (Retention).

Die meisten Kieferfehlstellungen entstehen bei Kindern und Jugendlichen während des Zahnwechsels. Mithilfe von kieferorthopädischen Geräten/Zahnspangen lässt sich das Kieferwachstum beeinflussen und die Fehlstellung behutsam korrigieren. Auch bei Erwachsenen lassen sich Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigieren.

Bei vorzeitigem Milchzahnverlust, wenn z. B. der Zahnarzt einen Milchzahn entfernen musste, ist oft ein Platzhalter notwendig. Dabei handelt es sich um eine herausnehmbare Zahnspange, die den Platz für den nachfolgenden Zahn hält. In der Regel erhalten Kinder ab 8 bis 9 Jahren ihre erste Zahnspange. Dann ist das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen und lässt sich – meist mit herausnehmbaren Geräten – erfolgreich beeinflussen. In diesem Alter können wir Fehlstellungen wie Kreuz- oder Überbisse und Vorbisse bereits gut erkennen und gegebenenfalls behandeln. Generell gilt: Je eher eine Kieferfehlstellung diagnostiziert wird, desto größer ist die Chance auf einen Therapieerfolg. In besonderen Ausnahmefällen ist eine erste kieferorthopädische Untersuchung eventuell schon ab dem 4. Lebensjahr empfehlenswert. 

Vor Beginn der eigentlichen kieferorthopädischen Behandlung erstellen wir eine gründliche Diagnose. Um die Fehlstellungen genau zu ermitteln, fertigen wir ein Kiefermodell an, machen Röntgenaufnahmen und Fotos und legen den weiteren Ablauf fest. Erst auf dieser Basis ist die Therapieplanung sowie die Anfertigung und Anpassung kieferorthopädischer Geräte sinnvoll.

Die fest mit den Zähnen verbundenen Klammern (Brackets) aus Metall oder Keramik werden mit einem speziellen Kleber an der Zahnoberfläche befestigt. In jedem Bracket befindet sich ein Schlitz zur Aufnahme eines Drahtbogens, der um den gesamten Zahnbogen verläuft. Mit sanftem Druck können die Klammern auf die entsprechenden Zähne einwirken. Auf Dauer lassen sich so die Kieferfehlstellungen korrigieren. 

Bei festsitzenden Geräten empfehlen sich durchsichtige Brackets. Bei herausnehmbaren Geräten wenden wir meist die sogenannte Clear Aligner-Therapie an, die auch für jugendliche Patienten bestens geeignet ist. Hier erfolgt die Zahnkorrektur mittels mehrerer transparenter Schienen. Die dünnen folienartigen Clear Aligner® fallen im Alltag kaum auf, stören nicht beim Sprechen und lassen sich ganztags tragen. Dieses System zeichnet sich zudem durch hohen Tragekomfort aus.

Zähne lassen sich, solange sie sich gesund im Kieferknochen befinden, in jedem Lebensalter durch kieferorthopädische Maßnahmen korrigieren. Hier gilt: „Für ein perfektes Lachen ist es nie zu spät”. Lassen Sie sich in einem Informationsgespräch in unserer Praxis nach telefonischer Terminvereinbarung gründlich beraten.

Intraoral

Die bevorzugte Wahl der Patienten

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Praxis

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Fragen & Antworten

Was genau macht ein Kieferorthopäde?

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